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High Quality Software von ABAS
Horst Witte GerätebauDownload Anwenderbericht als pdf (1.214 KB)
Um Flexibilität und Präzision gleichermaßen zu gewährleisten, bietet der Einsatz eines Baukastensystems die ideale Voraussetzung. Dazugehörige Teilebibliotheken und spezielle Konstruktionsprogramme erleichtern und beschleunigen die Vorrichtungserstellung am Bildschirm erheblich. Auf Basis des modularen Alufix Systems hat die Horst Witte Gerätebau Barskamp e.K. eine in CATIA und AutoCad arbeitende Teilebibliothek entwickelt. Hinzu kommt die abas-Business-Software (ERP, PPS, WWS, eBusiness), welche den gesamten Konstruktionsprozess vereinfacht.
„Fix“ konstruiert - Systeme für die industrielle Produktion

Das 1969 gegründete Unternehmen begann als Zulieferer hochpräziser Werkstücke für die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Medizintechnik.
Im Laufe der Firmengeschichte kam ein weiterer Schwerpunkt hinzu: die Entwicklung und Produktion von Werkstückspannsystemen und speziellen Bearbeitungsgeräten. Witte hat damit eine Marktlücke erschlossen und sich eine führende Position im Markt gesichert.
Zu den internationalen Kunden zählen nahezu alle namhaften Automobilhersteller weltweit. Die größtenteils aus hochfestem Aluminium gefertigten Produkte werden auf modernsten Maschinen hergestellt. Die Fertigung von bis zu 12 m langen Teilen zählt ebenso zum Produktionsspektrum wie die Präzisionsbearbeitung extrem dünnwandiger, labiler Werkstücke.
Mehr als 100 Patente und Gebrauchsmuster auf Witte-Entwicklungen zeugen von den zukunftsweisenden Innovationen aus Bleckede. Niederlassungen in Chemnitz, Tochterfirmen in Singapore, Mexiko, Brasilien, USA und Repräsentanz in Cordoba (Argentinien) sowie ein weitverzweigtes Händlernetz sorgen für den weltweiten Vertrieb der Witte-Produkte. 1990 bezog das Unternehmen eine neue Fabrikationsstätte in Bleckede, die dem kontinuierlich wachsenden Unternehmen ausreichend Raum für Erweiterungen bietet.
Witte beschäftigt heute 150 Mitarbeiter. Geleitet wird das Unternehmen von Firmengründer Horst Witte und Andreas Witte.
„COMET“ abgelöst…
Bei Witte begann die Informationstechnik mit der Einführung des Softwarepaketes COMET. 1996 drohte das proprietäre Computersystem der Mittleren Datentechnik aus allen Nähten zu platzen. Die Frage stellte sich, welche Entscheidung wirtschaftlich gesehen sinnvoller wäre: Ersatzbeschaffung oder Neuinvestition? Nach einer etwa halbjährigen Sondierungsphase entschloss sich das Unternehmen im Herbst 1996, COMET durch eine zeitgemäße und flexiblere Lösung zu ersetzen.
Schon vor Projektbeginn stand fest, dass Witte mit einem kompetenten Partner arbeiten wolle, der von der Organisationsanalyse bis zur Inbetriebnahme des neuen Systems das Unternehmen begleitet. Neben einem einheitlichen Systemkonzept auf allen Arbeitsebenen und für alle Bereiche (CAD/CAM, ERP/PPS und betriebliches Rechnungswesen) besaß die Zukunftssicherheit des System und des Netzkonzeptes oberste Priorität.
Ein weiteres Kriterium war, dass die Hardware auf der Basis international anerkannter Standards aufsetzen müsse. „Denn nur so wird es möglich sein, auch in einigen Jahren noch neue Technologien nahtlos in die Gesamtstruktur einzubinden“, so Andreas Witte.
- Freie Gestaltbarkeit von Bildschirmmasken, Formularen und Auswertungen
- Übernahme der Stamm- und Bewegungsdaten aus COMET
- Bedienungsoberfläche wahlweise grafisch oder alphanumerisch
- Integration von Workflow-Abläufen
- Integriertes Archivsystem
- Verwaltung editierbarer Auftragsstücklisten
- Anbindung eines Paternoster-Lagers
- Schnittstellen für CAQ, CAD und BDE
abas-Projektmanagement: Effiziente und sichere Software-Einführung

Thorsten Wendt, bei Witte für die EDV verantwortlich: „Je mehr Präsentationen bei uns stattfanden, desto kompetenter konnten wir die Angebote analysieren. Wir hatten fast schon eine Vorentscheidung getroffen, als wir auf die Karlsruher ABAS Software AG aufmerksam wurden.
Bereits auf den ersten Blick fiel uns die Flexibilität der abas-Business-Software auf. Viele Forderungen aus unserem Pflichtenheft waren in der Standardversion bereits enthalten. Ganz besonders beeindruckte uns, wie die – alle Fragen ad hoc beantwortenden – Mitarbeiter des für Norddeutschland zuständigen abas-Vertriebspartners ISG während einer Kaffeepause Anpassungen vornahmen und uns dann z.B. die Masken so präsentierten, wie wir sie uns vorstellten.“ Viele Bereiche wie Dialogfunktionen, Auswertungen und Listen, Belege und Formulare, Masken und Hilfetexte, Datenbankzugriffe o.a. lassen sich mit der „Flexiblen Standardoberfläche“ firmenindividuell gestalten.
Mit wenig Aufwand können auch Änderungen der organisatorischen Strukturen modelliert werden, um z.B. bewährte Arbeitsabläufe in das System zu übernehmen. „Die abas-Lösung bestach vor allem durch die Tatsache, dass es uns möglich war, bereits bestehende Systeme wie z.B. CAD einzubinden.“ Ende September 1996 begann dann die Implementierung.
Die Daten aus dem „alten“ System wurden in der Testphase in abas-ERP übernommen, anhand des Demo-Mandanten getestet, aufbereitet und aktiviert.
Heute auf Version 2006 unter Linux
Eingestiegen ist Witte mit Version 7, inzwischen wird mit Version 2006 gearbeitet. 1997 wurde das bisherige Betriebssystem Unix durch Linux ersetzt. „Neben den Kostenvorteilen reizten insbesondere die abas-Aussagen über die Zuverlässigkeit und Stabilität eines Linux-Systems.“, so Andreas Witte. Das System läuft im Arbeitsalltag störungsfrei.
Vom Projektmanagement bis hin zur Abrechnung

Vor der Erfassung des Auftragseingangs wird bereits innerhalb des Programmbereichs Projektmanagement das Projekt angelegt, wobei alle bekannten Daten über künftige oder bestehende Projekte, Kontakte zu Planern, z.B. aus den Besuchsberichten, abgelegt werden. Führt ein Angebot zum Auftrag, werden die bereits erfassten ‚Dummies’ zu echten Artikeln. Über die Stückliste für die bestellte Einheit wird die Auftragsstruktur erstellt, die bei gängigen Systemen unverändert übernommen, bei besonderen Kundenwünschen im technischen Büro angepasst wird. In der Konstruktion werden dann die Stücklisten geändert, die Zeichnungen auf CAD-Bildschirmen angefertigt und die Stücklisten in abas-ERP spezifiziert. Dann wird die Disposition gestartet, die die Materialverfügbarkeit auf allen Ebenen überprüft. Vorschläge gehen an den Einkauf und die Fertigung. Wenn Teile gefertigt werden müssen, werden Fertigungsaufträge für die Baugruppen generiert. Gleichzeitig wird der Arbeitsplan mit sämtlichen erforderlichen Arbeitsgängen erstellt. Bei fehlendem Material wird der Einkauf aktiv, der dann die automatischen Bestellvorschläge überprüft und die benötigten Materialien mit den entsprechenden Vorlaufzeiten bestellt. Die vom System generierten Fertigungsvorschläge stehen der Produktionsleitung stets aktuell zur Verfügung. Wenn der Auftrag fertiggemeldet ist, wird zur Auslieferung der Paternoster-Shuttle automatisch angesteuert und die Ware zur Auslieferung bereitgestellt. Zur Auslieferung wird dann die Lieferschein- bzw. Rechnungserstellung angestoßen und danach werden die Daten automatisch an die Finanzbuchhaltung übergeben.
Transparenz gewonnen
Seit dem Einsatz der abas-Business-Software wurden auf organisatorischer Ebene einige Erfolge erzielt:- Die Arbeitsabläufe sind transparenter gestaltet und wurden optimiert durch Nutzung eines integrierten Mail-Systems und Einrichtung von Workflow-Abläufen
- Aufbau eines Vertriebs-Informationssystems
- Aufbau einer Fertigungshistorie
- Flexible Anpassung an organisatorische Gegebenheiten.
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