- Referenzen
- >
- Branchen
- >
- Medizintechnik
- >
- Anwenderbericht
Mit der abas-Business-Software zur strategischen Unternehmensplattform
STRATEC Biomedical Systems AGDownload Anwenderbericht als pdf (84 KB)
Aufgrund umfassenden Know-hows und enger Zusammenarbeit mit renommierten Reagenzien-Herstellern gilt die STRATEC Biomedical systems AG als eine der besten Adressen für die Entwicklung von Technologien und Geräten zur Analyse biologischer und chemischer Substanzen.
Die STRATEC Biomedical Systems AG mit Sitz in Birkenfeld-Gräfenhausen wurde 1979 als STRATEC Elektronik GmbH gegründet. Im Jahr 1987 entwickelte die STRATEC erstmals medizintechnische Systeme. Die STRATEC Biomedical Systems AG hat sich in den letzten Jahren zu einem der Top-Partner für die global agierenden Diagnostika-Unternehmen entwickelt. Die Grundlage für diese herausragende Stellung ist die Zusammenführung der kundenspezifischen Analysemethoden mit den von STRATEC entwickelten und angepassten Analyseautomaten. Die STRATEC AG projektiert, entwickelt und produziert diese vollautomatische Analysesysteme für Partner aus der klinischen Diagnostik und Biotechnologie. Diese Partner vermarkten die Systeme weltweit als Systemlösungen gemeinsam mit ihren Reagenzien an Forschungseinrichtungen, Laboratorien und Blutbanken.Die strategischen Ziele der STRATEC Biomedical Systems AG liegen in der Platzierung von STRATEC als führender Lieferant von integrierten Systemen in der Diagnostik und Biotechnologie und dem Fokus auf kurze "Time-to-Market" Entwicklung. Gegenwärtig hat die STRATEC Biomedical Systems AG mehr als 120 höchst qualifizierte Mitarbeiter, die meisten sind Techniker oder verfügen über eine akademische Ausbildung. Mehr als 65% der STRATEC-Mitarbeiter sind in der Produktentwicklung tätig. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter liegt bei ca. 35 Jahre.
Die Produktpalette umfasst Lumineszenz-Analysegeräte, Messgeräte für Fluoreszenz, photometrische Analysegeräte, vollautomatische Immunoassay-Systeme sowie Pipettier- und Probenvorbereitungssysteme. Typische Einsatzfelder sind die klinische Diagnostik und die Pharma-Forschung. Darüber hinaus wird STRATEC-Technologie in der Petrochemie zum Nachweis von Additiven eingesetzt sowie in der Lebensmittelindustrie und der Umwelttechnologie für Nachweis, Bestimmung und Quantifizierung von Bakterien, mikrobiellen Kontaminationen, Pestiziden oder kanzerogenen Stoffen. Die Umsetzung der Entwicklungskonzepte erfolgt bei zahlreichen klein- und mittelständischen Unternehmen im regionalen Umland, die hauptsächlich Baugruppen für die unterschiedlichen STRATEC-Produkte fertigen. Schlüsselaufgaben wie Entwicklung, Prototypenbau, Qualitätssicherung und Endkontrolle finden jedoch ausschließlich im eigenen Haus statt.
Gestiegene EDV-Anforderungen
Das enorme Wachstum zu Beginn der 90er Jahre war natürlich nicht ohne die Hilfe eines EDV-Systems zu bewerkstelligen. Rolf Maas, damals verantwortlich für das IT-System, erinnert sich: "Es existierten nur einige vernetzte 286er PCs, auf denen wenige - sehr eingeschränkte - Programme zur Stücklistenverwaltung und für den Einkauf abliefen. Wir waren mit dieser Lösung nicht zufrieden, da es nicht möglich war, die Software ohne großen Aufwand zu erweitern. Außerdem war das System nicht sehr zuverlässig und es gab öfter Ausfälle zu verzeichnen."Mit der Expansion des Unternehmens stiegen auch die Anforderungen an das ERP-System. Es mussten v.a. wesentlich mehr Artikel verwaltet werden. Aus diesem Grund analysierte Rolf Maas zusammen mit der Geschäftsleitung und einigen Mitarbeitern aus den Fachabteilungen verschiedene Unternehmenslösungen. Die Entscheidung fiel Anfang 1991 für die abas-Business-Software. "An dieser Lösung hat uns besonders gefallen, dass man die Programme individuell an seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann", so Maas. "Das war bei den meisten anderen Systemen nicht möglich." Weitere Vorteile sieht Rolf Maas "in der großen Flexibilität der abas-Business-Software, auch die Anschaffungskosten sind durchaus akzeptabel." Die abas-Business-Software überzeugte als "Mittelstands-Produkt". Systeme der mittleren Datentechnik waren zu teuer und zu aufwändig. Aufgrund der einfachen Bedienerführung der abas-Business-Software konnten sich auch IT-unerfahrene STRATEC-Mitarbeiter schnell in das neue ERP-Programm einfinden.
ERP-Einführung
Bereits einige Wochen vor der Installation des Systems wurden drei STRATEC-Mitarbeiter in die wichtigsten Grundfunktionen der abas-Business-Software eingewiesen. Aus diesem Grund konnten sie auch gleich von Beginn an erste Arbeiten ausführen. So wurde ein neuer Nummernschlüssel für die Teile festgelegt und die Daten vom früheren Programm übernommen. Dabei leistete der abas-Datenbanklader wertvolle Hilfe. Danach wurde der Teilestamm aufgebaut.In der ersten Phase der Inbetriebnahme fanden auch einige Besprechungen zwischen den Systemexperten und den betroffenen Mitarbeitern statt. Dabei ging es v.a. darum, interne Abläufe des Unternehmens mit den Programmfunktionen der abas-Business-Software in Einklang zu bringen, was dazu führte, dass einige interne Abläufe geändert wurden. "Dank der variablen Bedienoberfläche sowie den Werkzeugen, die das System in Form von Listengenerator, Maskengenerator, Datenbanklader und Zusatzdatenbank zur Verfügung stellt, waren wir in der Lage, das System optimal an unsere Bedürfnisse anzupassen", so Rolf Maas.
Dann folgte die Einführung der Programme in der Arbeitsvorbereitung, im Einkauf und im Verkauf. Nachdem bei STRATEC alle wichtigen Arbeiten bereits mit dem System erledigt werden konnten, erhielt Rolf Maas, wie auch der heutige IT-Leiter Peter Stalling, weitere Schulungen, die sie mit weiterführenden Funktionen vertraut machten. "Danach", bestätigt Peter Stalling, "beherrschten wir das System komplett und sind in der Lage, auch komplizierte Änderungen selbst durchzuführen."
Nach der Übernahme der Arbeitsabläufe in den Rechner wird von der abas-Business-Software die gesamte Rohmaterialplanung übernommen. Außerdem werden die Arbeits- und Zeitvorgaben für die Zulieferfirmen ausgegeben. Mittlerweile ist auch ein Netzwerk über einen Server angebunden, so dass die Mitarbeiter aus der Konstruktions- und Entwicklungsabteilung direkt auf Daten wie z.B. Stücklisten, Preise usw. im abas-System zugreifen können.
Peter Stalling: "Aufgrund des sehr geringen Umfanges an Standardteilen und der Tatsache, dass die meisten Teile ständigen Veränderungen unterliegen, ist der STRATEC-Teilestamm äußerst umfangreich. Da wir bestrebt sind, auf Anforderungen des Marktes und der Kunden sofort reagieren zu können, haben wir wenig Fertigprodukte am Lager. Die Konsequenz ist, dass wir sehr komplexe Stücklistenstrukturen zu verwalten haben - und hierbei leistet die abas-Business-Software besonders wertvolle Unterstützung." Ein wichtiges Werkzeug im Arbeitsablauf sind die in abas-ERP integrierten Zusatzdatenbanken. Mit deren Hilfe erfolgt bei STRATEC die Verwaltung der Seriennummern, die Verwaltung der Fehlteile sowie die Beistellung für die "verlängerte Werkbank", also der Zulieferer.
Weiterhin guter Kontakt
Bei STRATEC hebt man besonders die Unterstützung durch ABAS hervor. "Auch nach der Installation besteht weiterhin guter Kontakt zum Systemhaus", betont Peter Stalling. "Über die Hotline können die entsprechenden abas-Spezialisten jederzeit erreicht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass sich abas-Experten per Modem in unser System einschalten, um dort Änderungen vornehmen zu können." Auf diese Weise werden auch neue Programmversionen in den STRATEC-Rechner überspielt.Wünschen Sie weitere Informationen? Gerne können Sie unser Infomaterial anfordern
oder mit uns in Kontakt treten.
oder mit uns in Kontakt treten.
Kunden-Videos
abas-eBusiness
Einsatzbereiche abas-eB






