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abas-Business-Software passt sich an gewachsene Organisation an
LISEGA GmbHDownload Anwenderbericht als pdf (952 KB)
Die LISEGA AG hat sich in den Jahren seit ihrer Gründung im Jahre 1964 zum internationalen Marktführer auf dem Gebiet der Rohrhalterungstechnik entwickelt. Die Spezialisierung ausschließlich auf Rohrhalterungstechnik hat System, denn nur dadurch sind Spitzenleistungen zu erzielen, die die Voraussetzung für höchste Kundenzufriedenheit darstellen. Ergebnis ist ein ausgereiftes Produktionsprogramm, das sich durch besondere Qualität auszeichnet und zudem noch einfach anwenden lässt. Über 8.000 standardisierte Halterungsbauteile – ein Novum im Anlagenbau – stehen dafür als Baukastensystem zur Verfügung.
Vom Newcomer zum Marktführer

Die Erfindung eines neuartigen Konstanthängers für Rohrhalterungen gab 1964 den Anstoß zur Gründung der LISEGA GmbH. Heute produzieren über 700 Mitarbeiter weltweit alles, was man benötigt, um Rohrleitungen zu befestigen. Die Rohrhalterungen sind für den Einsatz in komplexen Rohrleitungssystemen im Kraftwerksbau, der chemischen Industrie und der Schwerindustrie ausgelegt. Sie dienen insbesondere dem kraftfreien Ausgleich von Rohrausdehnungen von bis zu 900 mm infolge von Betriebstemperaturen bis zu 650°C einerseits sowie einer erdbebensicheren Aufhängung der Rohre andererseits. Voraussetzung für die Entwicklung zum Marktführer war die Verfügbarkeit eines abdeckenden Produktionsprogramms aus über 8.000 standardisierten, aufeinander abgestimmten Halterungsbauteilen als vollständiges Baukastensystem. Die Vorteile der Standardisierung ermöglichen eine rationelle Serienfertigung, ebenso wie eine durchgängige IT-Anwendung und optimierte Lagerwirtschaft. Die Effizienzgewinne daraus erlauben es, führende Produktqualität, kurze Lieferzeiten und günstige Preise unter einen Hut zu bringen.
Die LISEGA AG verfügt über vier Produktionsstandorte in den USA, Großbritannien, Frankreich und China sowie über ein weltweites Vertriebsnetz mit 39 Vertretungen in 36 Ländern.
Leistung mit System
Trotz systematischer und umfangreicher Standardisierung der Bauteile gibt es im Anlagenbau so gut wie keinen Kundenauftrag, der nicht die Spezifizierung einzelner Produkte erfordert. So müssen zum Beispiel Federhänger (das sind vertikal bewegliche Bauteile zum Ausgleich von Höhenverschiebungen der Rohrleitungen durch Wärmedehnungen) auf die spezifische Montagelast vorgespannt und in beide Bewegungsrichtungen vorblockiert werden. Sogar die Montagestellung selbst, d.h. der genaue Montageort auf der Baustelle, muss zumeist zusammen mit den Einstellwerten auf dem Typenschild angegeben werden. Dies sind kundenspezifische Werte, so dass fast kein Produkt ohne individuelle Markierungen das Werk verlässt.
Planmäßiger IT-Einsatz

Die Beherrschung der internationalen Anforderungen erfordert eine straffe und durchgängige Organisation, die ohne IT-Unterstützung nicht denkbar ist. Aus diesem Grund wurde bereits 1979 ein rechnergestütztes betriebswirtschaftliches Modul für die Lagerwirtschaft und Auftragsabwicklung und 1988 ein spezielles Programm für die Planung und Steuerung der Fertigung eingeführt. Bei diesen Lösungen handelte es sich um Einzellösungen, die z.T. in Eigenentwicklung erstellt wurden. Mit dem Wachsen der Firma und der Globalisierung des Absatzmarktes stiegen die Anforderungen an die Durchgängigkeit der DV-unterstützten Lösungen.
Im Jahre 1992 wurden deshalb die bestehenden Lösungen durch das integrierte ERP-System von ABAS abgelöst. „Die abas-Business-Software hat damals“, so der EDV-Leiter Udo Böttcher, „ein hartes Rennen gegen große Mitbewerber gewonnen. Ausschlaggebend war der konzeptionelle Aufbau des Programm-Paketes. Um einen festen funktionalen Kern herum erlaubt das System die vielfältige Gestaltung der Softwareoberfläche und die Einbindung individueller Anwendungen“. Damit ist es ohne große Aufwendungen möglich, die einzelnen Arbeitsplätze an die individuellen Firmen- und Abteilungsanforderungen anzupassen. Dafür sind kaum spezifische IT-Erfahrungen notwendig , denn die erforderlichen Werkzeuge wie Listen- oder Makrogeneratoren stellen in ihrem Aufbau und ihrer Anwendung Standardwerkzeuge dar. Eingeführt wurde die abas-Business-Software in mehreren Schritten. Begonnen hat man 1992 mit den Bereichen Vertrieb, Einkauf und Wareneingang. Die Finanzbuchhaltung wurde im Anschluss innerhalb von 2 Wochen im laufenden Betrieb installiert. 1995 folgte die Umstellung der Fertigung und die Rohmaterialverwaltung und 1996 die Zeitwirtschaft. 1998 wurde das Werkstattsteuerungssystem FAST/pro in der Fertigung implementiert und direkt an die abas-Business-Software über Schnittstellen angebunden. Das Werkstattsteuerungssystem erhält über diese Schnittstellen alle notwendigen Daten und gibt bei Bedarf Daten an das ERP-System zurück.
Kommunikation in unterschiedlichen Landessprachen
Ein für LISEGA AG wesentlicher Faktor ist die Mehrsprachigkeit der abas-Business-Software. Bei LISEGA werden englisch für Niederlassungen in den USA und Großbritannien, französisch für die in Frankreich sowie neuerdings auch chinesisch genutzt. Die Mehrsprachigkeit bringt entscheidende Vorteile: Erfahrungen und Anpassungen können sofort in allen Niederlassungen genutzt werden. Dies führt u.a. zu erheblich kürzeren Einführungszeiten neuer Module oder Versionen. In Deutschland wurde für die Einführung incl. aller vorbereitenden Arbeiten, Testläufe und Schulungen knapp sechs Monate benötigt. In den USA als zweiter Anwender innerhalb der LISEGA-Gruppe dauerte die Einführung nur noch sieben und in Frankreich schließlich nur noch fünf Wochen. Die Kommunikation untereinander erfolgt mittels Datenfernübertragung (DFÜ). Wenn beispielsweise ein Auftrag in den USA oder in Frankreich in der abas-Business-Software erfasst und nach Deutschland übertragen wird, kann er dort am Bildschirm unter Nutzung eines Makrogenerators komplett in Deutsch angezeigt und bearbeitet werden.
abas-Business-Software in der Praxis

Sobald ein Angebot innerhalb der LISEGA-Gruppe erstellt wird und das Haus verlässt, werden alle Aktivitäten in der abas-Business-Software weiterverfolgt. Führt das Angebot zum Auftrag, stehen alle notwendigen Daten bereits rechnergestützt zur Verfügung, lediglich Modifikationen sind einzuarbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher LISEGA-Niederlassung das Angebot erstellt wurde und in welcher die Weiterbearbeitung erfolgt. Eine wesentliche Grundlage bei der Auftragsbearbeitung bildet die Lager- und Fertigungsorganisation, die durch eine bedarfsorientierte Disposition und Steuerung kurzfristige Verfügbarkeiten sichert. Dabei werden die verschiedenen Lagerorte der weltweiten LISEGA-Niederlassungen mit in die Disposition einbezogen. Die Einhaltung der Lieferfristen überwacht die Abteilung Auftragslogistik, welche die Abwicklung der Aufträge vom Auftragseingang bis zur Lieferung steuert. Über eine enge Zusammenarbeit mit der Arbeitsvorbereitung und der Fertigung wird eine maximale Termineinhaltung gesichert. Ein auszuliefernder Kundenauftrag kann aus einer Vielzahl einzelner Fertigungsaufträge bestehen. Die Einbindung des Versandbereiches in die abas-ERP-Nutzung sichert die Vollständigkeit der Lieferungen, da über die abas-Business-Software die Zuordnung der Fertigungsaufträge zu den Kundenaufträgen problemlos möglich ist. Basis all dieser Tätigkeiten bildet eine einheitliche und permanent verfügbare Datenbasis in der ERP-Software. Die Datenbereitstellung und der Datenaustausch erfolgt über einen Computerverbund per globalem ISDN-Netz.
Alle ursprünglich gesetzten Ziele wurden ausnahmslos erreicht. Selbst das wichtige Gebiet der Dokumentation kann dank integrierter optischer Archivierung gelöst werden. Die Qualitäts- und Ursprungsnachweise, die über einen Zeitraum von bis zu 40 Jahren – dem geplanten Lebenszyklus eines Kraftwerkes – geführt werden müssen, fallen keine Kellerarchive mehr, sondern sind auf Knopfdruck erhältlich. „Eine Hauptforderung war und ist es, die Verwaltungsvorgänge im Unternehmen durch entsprechend moderne Organisationsformen zu minimieren. Einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Erfüllung dieser Forderung liefert die abas-Business-Software, weil es die Organisation unterstützt und nicht, wie viele andere Systeme, eine Anpassung der Organisation an unflexible IT-Systeme erzwingt“, schätzt Hans-Herlof Hardtke, Vorstandsvorsitzender der LISEGA AG, ein.
Firmenportrait LISEGA AG
LISEGA ist als Spezialist für Rohrhalterungssysteme im weiteren Sinne Komponentenlieferer für den Großanlagen-bau.Anwendungsbereiche sind chemische und petrochemische Anlagen, alle Arten thermische Kraftwerke, Müllverbrennungs-anlagen, Zuckerfabriken, Biogasanlagen u. ä. – überall dort wo flüssige oder gasförmige Medien, vor allem bei hohen Tempe-raturen, über Rohrleitungen zu transportieren sind. Das LISEGA Produkt Programm besteht aus einem Software unterstützten Baukastensystem aus über 8000 standardisierten Bauteilen für die Lagerung und Halterung industrieller Rohrleitungen. Die spezielle LISEGA Software, die Gestaltung der Bauteile und Effekte aus der Baukastensystematik sorgen auf der Anwender-seite für signifikante Kosteneinsparungen. Die Qualität und der Anwendungswert der LISEGA Produkte ist in anerkannter Weise Wettbewerbs überlegen. LISEGA hat unangefochten eine inter-national führende Position erreicht. LISEGA ist international aktiv mit eigenen Werken in Frankreich, UK, USA und China, sowie einem weltweit verzweigtem Vertretungsnetz. Wesentlicher Erfolgsfaktor ist eine konsistente, langfristig angelegte Strategie mit ehrgeizigen Zielen. Die Umsetzung erfolgt durch manifes-tierte Unternehmensgrundsätze deren Befolgung von Führung und Belegschaft gelebt werden.
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