ERP mit Langzeitgarantie:
Über 17 Jahre im Einsatz – Aktuell durch Upgrades

Eugen Lägler GmbH
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Je höher die Investitionen für IT-Produkte und -Dienstleistungen, desto größer der Wunsch nach Investitionssicherheit. Das gilt insbesondere für die Einführung eines ERP-Systems (Enterprise Resource Planning), das als Controlling- und Steuerungsinstrument im Unternehmen dient. Das schwäbische Unternehmen Lägler, Hersteller von Fußboden-Schleifmaschinen, setzt seit 1989 auf die ERP-Lösung von ABAS. Durch periodische Software-Upgrades wird die abas-Business-Software stets an die aktuellen Anforderungen des Unternehmens angepasst.

 
Mitarbeiter Eugen Lägler GmbH

„Einen Bund für die Ewigkeit wie in der Ehe gibt es nicht, aber eine lange Weile sollte die Bindung schon halten“, erinnert sich Karleugen Lägler mit einem Lächeln an die ersten Kontakte mit ERP-Anbietern. Er leitet die 1956 gegründete Firma Eugen Lägler GmbH in Güglingen. Die Geschichte der Firma klingt wie das Paradebeispiel eines typischen schwäbischen Unternehmers der Nachkriegszeit: Maschinenbauer Eugen Lägler erkannte schon in den fünfziger Jahren die Bedeutung der Automation im Parkettschliff. Damals erhältliche Geräte entsprachen allerdings nicht seinen Vorstellungen von Qualität und rationellem Arbeiten.
Was lag für den leidenschaftlichen Tüftler näher als eine leistungsfähige, langlebige Parkettschleifmaschine zu entwickeln und diese zum Patent anzumelden? Bereits das erste Gerät taufte er aufgrund seines tief summenden Fahrgeräusches „Hummel“. Mit ihr begann eine schwäbische Erfolgsgeschichte, die bereits seit 50 Jahren andauert. Heute ist Lägler Weltmarktführer und die Hummel in mehr als 120 Ländern bei Parkettlegern im Einsatz. Da die Qualität der Produkte nach wie vor ausschlaggebend für die Kaufentscheidung ist, setzt Lägler weiterhin auf große Fertigungstiefe und hohe Präzision.
Eine sorgfältige Qualitätssicherung gewährleistet einwandfreie Produkte. Klassische Fließbandfertigung ist hier nur begrenzt umsetzbar. Ende der Achtziger Jahre stand die Einführung der EDV bei dem Maschinenbauer an, der bis dato im kaufmännischen Bereich sein Zahlenwerk und Schriftverkehr herkömmlichen Büromaschinen anvertraut hatte. „Das Glanzstück unserer Buchhaltung war ein halbautomatisches, gusseisernes Buchungsgerät“, erinnert sich der Junior-Chef. In der Fertigung waren bereits die ersten NC-gesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen im Einsatz. Die Auswahl und Einführung der EDV-Technik übertrug Firmengründer und Tüftler Eugen Lägler seinen beiden Kindern, die damals bereits im Unternehmen tätig waren. Der Generationswechsel wurde mit der Auswahl und Einführung eines Warenwirtschafts- und Produktionsplanungssystems (WWS/PPS) eingeleitet.

 

Start ins Informationszeitalter

Die Geschwister Lägler gingen mit viel Elan an die schwierige Aufgabe: Zusammen mit einem Unternehmensberater erstellten sie ein dickes Pflichtenheft, das 30 EDV-Anbietern zur Ansicht und Angebotserstellung zugesandt wurde. In die Endausscheidung kam neben namhaften Anbietern wie Nixdorf, Honeywell Bull und Phillips die Karlsruher Software-Schmiede ABAS mit ihrer Standardsoftware. Gegen die mächtigen Wettbewerber mit ihren etablierten Systemen hatte der „Newcomer“ ABAS zunächst einen schweren Stand. Dass sich das Blatt wendete, verdankten die Karlsruher ihrer gut durchdachten Software, die auf Anhieb durch ihre Bedienerfreundlichkeit überzeugte und dem kompetenten und sympathischen Auftreten der abas-Inhaber. Ungewöhnlich waren auch die Testmethoden, mit denen die Geschwister die Präsentationen abrundeten: „Die EDV-Leute irritierte ziemlich, dass wir bei laufendem Betrieb den Netzstecker zogen. Wir wollten sehen, wie sich die Systeme bei solchen praxisnahen Pannen verhielten“, amüsiert sich Karleugen Lägler noch heute.

 

Entscheidung für den Newcomer

Eugen Lägler GmbH

Die Entscheidung für ABAS entstand letztendlich aus dem Bauch heraus, wobei neben einem überzeugenden Produkt viel menschliche Sympathien mitspielten. Heute ist die Software der „EDV-Goliaths“ von einst vom Markt verschwunden und der damalige „EDV-David“ ABAS zu einem der führenden Anbieter für ERP-Systeme im Mittelstand geworden. Der Start ins Informationszeitalter erfolgte mit dem Einsatz einer Textverarbeitung und der Einführung der abas-Finanzbuchhaltung sowie dem Modul Einkauf. Heute sind alle Funktionen des ERP-Systems im Einsatz.

 

Außendienst an der Strippe

Auch außergewöhnliche Anforderungen wurden mit dem Partner ABAS umgesetzt. Dazu zählt die Umstellung des Vertriebskonzeptes vom Verkauf über Händler zu Direktvertrieb. Die technischen Voraussetzungen zur Anbindung des Außendienstes an das ERP-System waren in der Software bereits realisiert. Der Zugriff auf die Daten erfolgt per Internet über eine geschützte Verbindung. Die Mitarbeiter können so beim Kunden vor Ort per Laptop auf aktuelle Daten zugreifen und sind dadurch stets auf dem gleichen Wissensstand wie der Innendienst beziehungsweise die Vertriebsleitung im Werk. Ein Kundeninformationssystem liefert zusätzlich Kundenstammdaten, ergänzt durch Umsatzinformationen, gegliedert nach verschiedenen Produktgruppen. Dies erleichtert den Verkauf und erhöht den Kundenservice, denn aufgrund der aktuellen Informationen können Angebote erstellt, Liefertermine besprochen und weitere Rahmenbedingungen festgelegt werden.

 

Positive Bilanz

Mitarbeiter Eugen Lägler GmbH

Inzwischen arbeiten die Schwaben seit 17 Jahren mit der ERP-Software von ABAS. In dieser Zeit ist das Unternehmen beständig gewachsen, die Kostensituation hat sich höchst vorteilhaft entwickelt und der Umsatz hat sich um das Dreifache erhöht. „Aufgrund der enormen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des abas-Systems ist es uns möglich, fast jede Idee zur Erhöhung der Betriebseffizienz, im Fertigungs- und Verwaltungsbereich, zu realisieren“, freut sich der Junior-Chef. Überzeugt von der Qualität und dem Nutzen des Systems, investierte Lägler über die Jahre hinweg in Systemerweiterungen, Upgrades, technischen Service und Beratung, und gewährleistet so, dass die Software permanent auf dem neuesten Stand der Technik ist. Denn neben den abas-Technikern, die den Betrieb der Hardware sicherstellen, stehen den Kunden auch Spezialisten für betriebswirtschaftliche und organisatorische Themen zur Seite. „Die Umsetzung neuer Anforderungen bewegen sich in der Regel im budgetierten Rahmen. ABAS ist bei uns für die wesentlichen IT-Komponenten verantwortlich: Software, Server, Firewall und IT-Dienstleistungen beziehen wir aus einer Hand. So denken weder wir noch ABAS in "Inseln", bei der Umsetzung neuer Ideen steht der Nutzen für das gesamte Unternehmen im Vordergrund und mit dem Service gibt es keine Diskussionen über Verantwortlichkeiten, denn die liegen bei ABAS", berichtet Karl-eugen Lägler, und weiter: "Im Jahre 1989 haben wir die abas-ERP-Software eingeführt, seither wurde sie ständig weiterentwickelt und technisch aktualisiert. Während andere Unternehmen während dieses Zeitraumes ein- bis zweimal eine komplett neue Software einführen mussten, sei es weil der einst ausgewählte Anbieter vom Markt verschwunden ist oder die Software schon nach einiger Zeit nicht mehr den aktuellen Unternehmensanforderungen entsprochen hat, konnten wir die Zeit sinnvoll nutzen und uns auf das Wesentliche konzentrieren. Für uns ist das die Optimierung unserer Betriebsabläufe mit der abas-ERP-Software. Hier haben wir immer wieder neue Ideen. Die z.T. recht individuellen Anforderungen wurden immer auf Basis der Standard-Software umgesetzt, so dass wir weiterhin die angebotenen Upgrades verwenden konnten. So sind wir zu jedem Zeitpunkt technisch topaktuell. Wenn ABAS vom hohen Nutzen für die Anwender durch die kontinuierliche Produktpflege und die individuellen Anpassungsmöglichkeiten spricht, haben sich diese Argumente in unserem Hause voll bestätigt.“ Weitere Aktivitäten stehen bereits an: Zur Vereinfachung der Geschäftsprozesse mit Zulieferern und Kunden soll die eBusiness-Lösung abas-eB zum Einsatz kommen. „Wir sind froh, dass wir uns damals für ABAS entschieden haben. Die abas-Business-Software ist mit unserem Unternehmen mitgewachsen, mit jedem weiteren Jahr wurde die Software für unser Unternehmen wertvoller. Und so setzen wir eine ERP-Software ein, die technologisch permanent auf dem neuesten Stand der Technik ist“, betont Karleugen Lägler.

 

Migration zu Debian GNU/Linux

Die komplette Unternehmens-IT inklusive des eingesetzten ERP-Systems wurde auf Debian GNU/Linux umgestellt.
Im November 2003 begann man bei Lägler mit der Migration. 60 Arbeitsplätze wurden bis September 2004 mit einem Linux-Desktop ausgestattet und auch das eingesetzte ERP-System wurde clientseitig auf Linux als Betriebssystem umgestellt.
Die bei Lägler eingesetzte abas-Business-Software (ERP, PPS, WWS, eBusiness) ist bereits seit 2003 wahlweise durchgängig auch auf dem Front-End unter dem Betriebssystem Linux erhältlich, bereits seit 1995 läuft die Unternehmenssoftware erfolgreich auf Linux-Servern. Für das Client-Migrationsprojekt wählte Lägler den natural.DESKTOP der Firma natural computing, der eine zentrale Administration der Linux-PC´s und Linux-Terminal-Server unterstützt. Im Rahmen des Projekts wurde der natural.Desktop um die Administrationsfähigkeit der KDE-Oberfläche erweitert.
Geschäftsführer Karleugen Lägler resümiert über das Migrationsprojekt: „Als international tätiges Unternehmen sind wir auf eine zuverlässige und sichere IT-Landschaft angewiesen. Mit der Migration zu Linux am Arbeitsplatz haben sich unsere Anforderungen konsequent umsetzen lassen. abas-ERP hatte den Linux-Client bereits, mit dem natural.DESKTOP stand uns das für die Linux-Migration geeignete Produkt zur Verfügung. Die war dann schnell durchgeführt, der ERP-Client musste einfach nur aufgespielt und verteilt werden.“

 

Firmenportrait

Firmensitz Eugen Lägler GmbH

Lägler ist der zuverlässige Partner für das bodenverlegende Handwerk. Technische Innovationen und höchster Qualitätsstandard haben das Unternehmen zum weltweit führenden Hersteller von Parkettschleifmaschinen gemacht. Seit mehr als 50 Jahren hat Lägler mit seinen Entwicklungen und Maschinenkonzepten die Fußbodenschleiftechnik maßgeblich geprägt und revolutioniert. Richtungsweisende Innovationen, wie Band-, Zentrifugal- oder Dreischeiben-Schleiftechnik, setzen international Standards. Lägler-Parkettschleifmaschinen stehen für funktionelle und ergonomische Perfektion, sind leicht bedienbar sowie äußerst wartungsfreundlich und erfüllen strengste umwelt- sowie sicherheitstechnische Anforderungen. Entwicklung, Fertigung und Service unterliegen einer konsequent gelebten Unternehmensphilosophie, bei der der Kunde und Anwender im Mittelpunkt steht. Das kundenorientierte Informationssystem und das weltweite Vertriebs- und Servicenetz gewährleisten eine intensive Vor-Ort-Betreuung und kurzfristige Ersatzteilbelieferung.

 
 
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